Coronavirus: Aktuelle Informationen und Hinweise

Stand: 31.03.2020

Die zunehmende Verbreitung des Coronavirus hat inzwischen weitreichende Auswirkungen auf den Lebensalltag in Deutschland. In dieser für uns alle schwierigen Situation arbeiten wir mit Hochdruck daran, unsere Mitarbeiter und Kunden durch präventive Maßnahmen vor Ansteckungen zu schützen und gleichzeitig die Versorgung mit Bankdienstleistungen flächendeckend sicherzustellen.

Auf dieser Seite erhalten Sie aktuelle Informationen darüber, wie Sie uns auch weiterhin erreichen können, und welche Maßnahmen wir zu Ihrem und dem Schutz unserer Mitarbeiter ergreifen.

Die nachfolgenden Informationen haben wir nach bestem Wissen sorgfältig zusammengetragen. Eine Haftung jeglicher Art schließen wir dennoch aus.

Informationen für Privatkunden

Finanzielle Hilfen für Familien während der Corona-Pandemie

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NEU: Aktuelle Informationen vom 31.03.2020 (15:00 Uhr)

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Die Corona-Pandemie stellt viele Familien vor organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Deshalb hilft der Bund mit schnellen Maßnahmen, um Familien während der Corona-Krise finanziell zu entlasten.

Erfahren Sie hier mehr über die finanziellen Hilfen.

Filialen

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen, bitten wir Sie, folgende Präventionsmaßnahmen bei Ihrem Filialbesuch zu berücksichtigen:

  • Kündigen Sie Ihren Besuch idealerweise telefonisch an. Sehr oft lässt sich Ihre Frage und Ihr Anliegen bereits am Telefon lösen.
  • Der Eintritt in unsere Geschäftsstellen kann nur noch einzeln und geregelt nacheinander erfolgen.
  • Bitte warten Sie vor der Filiale oder im Eingangsbereich bis der vorherige Kunde die Bank verlassen hat und betreten Sie erst dann die Schalterhalle.
  • Bitte halten Sie zu Ihrem Schutz und zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die markierten Abstände ein.

 

Angesichts der fortschreitenden Ausbreitung des Virus sehen wir uns in der Pflicht, den Empfehlungen der Bundesregierung und der Gesundheitsbehörden zu folgen und die Ansteckungsrisiken auch durch eine Verdichtung unseres Filialnetzes zu minimieren.

Folgende Filialen bleiben daher bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen:

 
  • Dörnigheim, Kennedystraße 78, 63477 Maintal
  • Dudenhofen, Nieuwpoorter Straße 68, 63110 Rodgau
  • Egelsbach, Bahnstraße 62, 63329 Egelsbach
  • Gräfenhausen, Hauptstraße 30, 64331 Weiterstadt
  • Grävenwiesbach, Frankfurter Straße 43, 61279 Grävenwiesbach (Taunus)
  • Großauheim, Hauptstraße18, 63457 Hanau
  • Liederbach, Villebonplatz 1, 65835 Liederbach
  • Nieder-Erlenbach, Alt-Erlenbach 38, 60437 Frankfurt am Main
  • Niederhöchstadt, Hauptstraße 273, 65760 Eschborn
  • Niederrad, Triftstraße 14, 60528 Frankfurt am Main
  • Nordend, Friedberger Landstraße 74, 60316 Frankfurt am Main
  • Rödelheim, Reichsburgstraße 4-6, 60489 Frankfurt am Main
  • Rosenhof, Am Weißen Berg 7, 61476 Kronberg
  • Schaafheim, Am Sägewerk 10, 64850 Schaafheim
  • Schmitten, Zum Feldberg 4, 61389 Schmitten
  • Sindlingen, Sindlinger Bahnstraße 19, 65931 Frankfurt am Main
  • Steinbach, Eschborner Straße 1, 61449 Steinbach (Taunus)
  • Stierstadt, Taunusstraße 21, 61440 Oberursel (Taunus)
  • Urberach, Gänseeck 2, 63322 Rödermark
  • Vockenhausen, Hauptstraße 108, 65817 Eppstein
  • Wallau, Taunusstraße 17, 65719 Hofheim am Taunus
  • Wehrheim, Bahnhofstraße 4, 61273 Wehrheim (Taunus)
  • Weilbach, Frankfurter Straße 5, 65439 Flörsheim am Main


Wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Selbstverständlich sind wir aber auch weiterhin für Sie da. Unsere übrigen Geschäfts- und SB-Stellen bleiben bis auf Weiteres regulär geöffnet.

Generell möchten wir Ihnen jedoch ans Herz legen, den persönlichen Kontakt zu Ihren Mitmenschen soweit wie möglich zu minimieren. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie unsere digitalen und telefonischen Services, um Ihre Bankangelegenheiten von zu Hause aus zu erledigen. Auch für Beratungsgespräche zu Themen wie Zahlungsverkehr, Finanzierung, Vermögensanlage usw. stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. 

Wir freuen uns schon heute darauf, Sie bald wieder in gewohnter Weise in unseren Filialen begrüßen zu können. Bis es soweit ist, lassen Sie uns auf den Wegen in Kontakt bleiben, die für uns alle den derzeit höchsten Schutz bieten.

Service und Kontakt

Über unseren Kundenservice können Sie uns auch weiterhin telefonisch oder per E-Mail erreichen, ohne unsere Geschäftsstellen aufzusuchen. So erreichen Sie uns.

Wir bitten um Verständnis, dass es aufgrund der aktuellen Lage zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Bargeld

Die Bargeldversorgung im gesamten Geschäftsgebiet der Frankfurter Volksbank ist auch weiterhin sichergestellt. Es gibt keinen Grund, vermehrt Bargeld abzuheben. Darüber hinaus erhalten Sie in vielen Supermärkten auf Wunsch Bargeld im Rahmen eines Einkaufs.

Die Wahrscheinlichkeit, sich über Bargeld mit dem Coronavirus anzustecken ist nach Einschätzung von Experten verschwindend gering. Dennoch ist es momentan empfehlenswert mit Karte (wenn möglich kontaktlos) zu zahlen, da so der Kontakt zu anderen Personen am geringsten ist.

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen, die von der Frankfurter Volksbank ausgerichtet werden oder in Räumlichkeiten der Frankfurter Volksbank stattfinden, wurden bis auf Weiteres abgesagt.

Informationen für Unternehmer

Die fortschreitende Ausbreitung des Coronavirus stellt auch in unserer Region viele Unternehmen vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Als regionale Bank sind wir unseren mittelständischen Kunden traditionell eng verbunden und stehen Ihnen auch in diesen herausfordernden Zeiten als verlässlicher Partner zur Seite.

Das von der Bundesregierung beschlossene Maßnahmenpaket zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sieht zum einen die Ausweitung bestehender Programme für Liquiditätshilfen vor, wie die KfW-Kredite, aber auch Maßnahmen zur steuerlichen Entlastung und Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld.  

Wir haben Ihnen Informationen zu den Maßnahmen zusammengestellt, die Sie jetzt ergreifen können.

Wie betroffene Unternehmer jetzt schnell Hilfe erhalten

Wir sind für Sie da und finden gemeinsam eine Lösung bei finanziellen Engpässen.

Hinweis: Diese Seite wird stetig aktualisiert und mit den für Sie wichtigsten Informationen befüllt. Deshalb empfehlen wir Ihnen, den Inhalt regelmäßig auf Neuigkeiten zu überprüfen.

 

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NEU: Aktuelle Informationen vom 30.03.2020 (15:00 Uhr)

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Zunächst empfehlen wir Ihnen, sich einen Überblick über Ihre Liquidität zu verschaffen.  Damit Sie unkompliziert einen Überblick gewinnen und gegebenenfalls eigene Maßnahmen ergreifen können, haben wir Ihnen hier eine Übersicht erstellt.

 

Die aktuellsten und empfehlenswerten Unterstützungsprogramme finden Sie nachfolgend.

 

1) Soforthilfeprogramm des Landes Hessen

Um unbürokratische Soforthilfe für kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler zu gewähren, hat das Land Hessen das Soforthilfeprogramm der Bundesförderung für hessische Unternehmen aufgestockt. Diese Corona-Soforthilfe der Länder wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Sie beträgt inklusive der Bundesförderung bei

  • bis zu 5 Beschäftigten: max. 10.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 10 Beschäftigten: max. 20.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 50 Beschäftigten: max. 30.000 Euro für drei Monate.

Diese Soforthilfe kann ausschließlich online über folgenden Link beim Regierungspräsidium Kassel beantragt werden: http://www.rpkshe.de/coronahilfe/  

Weitere Informationen dazu finden Sie in unseren FAQ's für Unternehmer oder in der Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung.

 

Damit Sie schnell und einfach ermitteln können, wie viel Liquidität sowie welchen Kredit Sie benötigen, finden Sie hier eine Checkliste für Ihre Liquiditätsschau.

Weitere Möglichkeiten Ihren Liquiditätsbedarf über das Soforthilfeprogramm hinaus mithilfe von geförderten KfW-Krediten abzudecken, finden Sie im Folgenden zur Auswahl:

 

2) Gefördertes Sonderprogramm bis max. 100.000 Euro der KfW und VR Smart Finanz

Wir versuchen, Ihnen in einem für Sie möglichst schnellen Prozess Liquidität zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit unserem Partner, der VR Smart Finanz, bieten wir Ihnen die geförderten und optimierten KfW-Programme bis max. 100.000 Euro an. Die Programme stehen Ihnen mit der Möglichkeit des Online-Abschlusses unter folgendem Link  zur Verfügung: www.frankfurter-volksbank.de/kfw-unternehmerkredit

Sollten Sie technische Schwierigkeiten haben oder eine negative Entscheidung erhalten, wenden Sie sich gerne an Ihre/n Kundenberater/in.

 

3) Geförderte KfW-Kreditprogramme

Alternativ bzw. über 100.000 Euro hinaus bieten wir Ihnen in direkter Zusammenarbeit mit der KfW zusätzliche Kreditprogramme an. Eine Übersicht über alle KfW-Kredite finden Sie hier.

Für die Beantragung der KfW-Kredite benötigen wir einige Unterlagen und Informationen von Ihnen. Liegen Ihnen diese erforderlichen Unterlagen bereits vor, können Sie das Darlehen direkt bei uns beantragen – wir kümmern uns gerne um die Abwicklung. Welche Unterlagen Sie für die Beantragung benötigen und bereits vorbereiten können, haben wir Ihnen in dieser Checkliste zum Download zusammengestellt.

Zusätzlich können Sie Ihren Kreditantrag mithilfe folgender Schritt für Schritt-Anleitung der KfW vorbereiten und erhalten weitere Informationen für Ihr Gespräch mit Ihrem/r Kundenberater/in: https://corona.kfw.de/

 

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe bei der Beantragung der Unterstützungsprogramme? Wenden Sie sich gerne telefonisch an Ihre/n Berater/in oder die Filiale in Ihrer Nähe. Die Kontaktdaten Ihres/r Kundenberater/in finden Sie auf der Startseite Ihres persönlichen Online-Banking-Bereichs.

Welche Filiale in Ihrer Nähe ist, erfahren Sie über folgenden Link mit unserem Filialfinder.

Beschleunigen Sie die Beantragung mithilfe des Bonitätsmanager

Für Kreditprüfungen, unter anderem auch für die der Bürgschaftsbank, wird auf die Informationen der Creditreform zurückgegriffen. Dass die dort hinterlegten Informationen möglichst aktuell sind, ist Voraussetzung für die Beantragung von (Förder-)Darlehen und/oder Sonderprogrammen sowie erleichtert die Beantragung eines schnellen Unternehmerkredites über unseren Partner der VR Smart Finanz.

Unser Bonitätsmanager kann Sie dabei unterstützen, Ihre Bonität zu prüfen, Ihre Unterlagen gegebenenfalls zu aktualisieren und den Bonitätsscore positiv zu beeinflussen. Die Registrierung geschieht unter anderem mithilfe des sicheren Weges einer Videolegitimation. Weitere Informationen zu dem Bonitätsmanager finden Sie hier.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zu staatlichen Unterstützungsangeboten sowie Antworten auf unternehmerische Fragestellungen im Zuge der aktuellen Situation finden Sie in den nachfolgenden FAQ's für Unternehmer.

So erreichen Sie uns bei Fragen

Sie sind Kunde der Frankfurter Volksbank und benötigen in der aktuellen Situation Unterstützung oder haben Fragen zu den Themen Liquidität und Unternehmenskredite? Dann sprechen Sie gerne Ihre/n Kundenberater/in an oder hinterlassen einen Rückrufwunsch über unsere Kontaktwege. Sollten Sie noch kein Kunde unserer Bank sein, empfehlen wir, sich an Ihre Hausbank zu wenden.

Online-Banking

Aufgrund der aktuellen Situation empfehlen wir Ihnen, unser Online-Banking zu nutzen, anstatt die Geschäftsstellen aufzusuchen. Über unsere Website und über die VR-Banking-App, die Sie im Google Play Store und im App Store kostenlos herunterladen können, können Sie Ihre täglichen Bankgeschäfte problemlos abwickeln. Alle Services, die Ihnen online zur Verfügung stehen, finden Sie hier.

Falls Sie unser Online-Banking bislang noch nicht nutzen, können Sie hier Ihren Zugang beantragen.

Sollten Sie bei der Einrichtung bzw. der Durchführung von Transaktionen Hilfe benötigen, scheuen Sie sich nicht, unseren Kundenservice oder Ihren Berater zu kontaktieren.

FAQ für Privatkunden

Ich habe in Kürze einen Termin mit meinem Berater. Wie soll ich mich verhalten?

Gerne führt Ihr Berater das Beratungsgespräch mit Ihnen telefonisch zum vereinbarten Zeitpunkt. So können Sie Ihre Fragen und Wünsche auch weiterhin mit uns besprechen.  Nutzen Sie darüber hinaus die weiteren Kontaktwege und unsere Online-Services.

Wie komme ich an Bargeld?

Unsere Geldautomaten und alle Selbstbedienungsstellen stehen Ihnen auch weiterhin zur Verfügung. Während der Kassenöffnungszeiten erhalten Sie auch in unseren Geschäftsstellen Bargeld. Darüber hinaus erhalten Sie in vielen Supermärkten auf Wunsch Bargeld im Rahmen eines Einkaufs.

Nutzen Sie auch die gängigen Alternativen, wie girocard und Kreditkarten.

Kann man sich über Bargeld mit dem Coronavirus infizieren?

Geldscheine gelten nicht als Übertragungsweg. Es gibt keinerlei Belege dafür, dass das Coronavirus durch Banknoten oder Münzen übertragen wird. Die Bundesbank empfiehlt im Umgang mit Banknoten und Münzen die gleichen Maßnahmen zur Handhygiene wie bei allen anderen Gegenständen des täglichen Gebrauchs. Eine Desinfektion unseres Bargeldbestandes findet aus diesem Grund nicht statt und wird seitens staatlicher Stellen auch nicht gefordert. Eine Ansteckung über eine sogenannte Schmierinfektion auf unbelebten Oberflächen ist laut Robert-Koch-Institut zwar denkbar, bislang aber noch nicht dokumentiert. Auch hier gilt also: Lieber einmal mehr richtig Hände waschen.

Sollten Sie dennoch auf Bargeld verzichten wollen, empfehlen wir Ihnen die Kartenzahlung oder das kontaktlose Zahlen mittels Smartphone.

Kann man sich am Geldautomaten oder anderen SB-Geräten anstecken?

Wir reinigen und desinfizieren in regelmäßigen Abständen die SB-Geräte und insbesondere die Oberflächen, mit denen unsere Kunden direkten Hautkontakt haben (Touchpads, Bildschirme, Tastenfelder, etc.). Da sich Coronaviren über Sekrete des Atmungstrakts übertragen, sind Geldautomaten oder SB-Geräte nicht mehr oder weniger gefährlich als andere öffentliche Gegenstände. 

Eine gute Handhygiene sowie die Beachtung der Husten- und Niesetikette eines jeden einzelnen ist natürlich auch diesbezüglich von ganz besonderer Bedeutung. 

Generell gilt: Sich möglichst nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen – vor allem nicht an Augen, Mund und Nase. 

Ist meine Geschäftsstelle geschlossen?

Es kann sein, dass es vereinzelten zu Schließungen von Geschäftsstellen kommt. Dies kann verschiedene Gründe haben, die der aktuellen Lage geschuldet sind. Wir bitten Sie hier um Verständnis, wenn eine Geschäftsstelle zeitweise nicht geöffnet werden kann.

Beleghafte Aufträge können Sie uns weiterhin über die dafür vorgesehenen Briefkästen zukommen lassen. Diese werden regelmäßig gelehrt.

Bekommen Sie als Arbeitnehmer weiterhin Ihren Lohn, wenn der Betrieb schließt?

Liegt eine behördliche Anordnung zur Schließung des Betriebs vor, behalten Sie als Arbeitnehmer Ihren Anspruch auf Entgeltzahlung. Entschließt sich Ihr Arbeitgeber als präventive Maßnahme dazu, den Betrieb ruhen zu lassen, erhalten Sie ebenfalls weiterhin Ihren Lohn ausgezahlt.

Wie kann ich mich und andere am besten schützen?

Um sich und andere zu schützen, sollten Sie folgende Regeln einhalten:

  •  Reduzieren Sie die sozialen Kontakte so weit wie möglich
  •  Beachten Sie die Husten- und Niesregeln
  •  Waschen sie sich regelmäßig die Hände
  •  Halten Sie in öffentlichen Räumen ausreichend Abstand zu anderen
  •  Sollten Sie Krankheitssymptome aufweisen, gehen Sie nicht aus dem Haus und kontaktieren Sie telefonisch Ihren Arzt

Mehr Informationen rund um das Coronavirus und wie Sie sich vor einer Infektion schützen können, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für Sie unter folgendem Link zusammengestellt: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

FAQ für Unternehmer

Welche Unterstützung erhalten kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler?

Um unbürokratische Soforthilfe für kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler zu gewähren, stellt der Bund 50 Milliarden Euro bereit. Damit werden einmalig für drei Monate Zuschüsse zu Betriebskosten bewährt, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Soforthilfe ergänzt die Programme der Länder. Die Anträge sollen deswegen aus einer Hand in den Bundesländern bearbeitet werden.

Die Soforthilfe der Bundesförderung sieht folgende Zuschüsse vor:

  • Selbständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro
  • Selbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten bis zu 15.000 Euro.
 
Das Land Hessen hat dieses Soforthilfeprogramm zudem für hessische Unternehmen aufgestockt. Diese Corona-Soforthilfe der Länder wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
 
Sie beträgt inklusive der Bundesförderung bei
 
  • bis zu 5 Beschäftigten: 10.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 10 Beschäftigten: 20.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 50 Beschäftigten: 30.000 Euro für drei Monate.

Weitere Informationen zu dem nicht rückzahlbarem Zuschuss des Land Hessens finden Sie hier.

 
Selbständige sollen darüber hinaus leichter Zugang zur Grundsicherung erhalten, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. Die Vermögensprüfung wird für sechs Monate ausgesetzt. Die Auszahlung der Leistungen soll sehr schnell erfolgen.
 
 
Diese Hilfen können derzeit noch nicht beantragt werden. Sobald feststeht, wie ein Antrag auf diese Hilfen gestellt werden kann, informieren wir Sie auf dieser Seite.
Wie erhalten Unternehmen jetzt schnell Liquiditätshilfen durch die Förderinstitute?

Die Bundesregierung hat bereits weitreichende Maßnahmen beschlossen, um Arbeitsplätze und Unternehmen zu schützen. Neben steuerlichen Maßnahmen fällt unter dieses "Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen" auch die Ausweitung bestehender Programme für Liquiditätshilfen, wie etwa die KfW-Kredite.  


Weitere Möglichkeiten:

  • Bürgschaftsprogramme der Länder (Hessische Bürgschaftsbank)
  • Förderkredite der WI-Bank
  • Maßnahmen zur steuerlichen Entlastung
  • Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld
Welche Liquiditätshilfen stellt die KfW zur Verfügung und wie erfolgt die Beantragung?

Die KfW Sonderprogramme 2020 stehen für Unternehmen, die länger als fünf Jahre am Markt sind, als KfW-Unternehmerkredit und für Unternehmen, die weniger als 5 Jahre aber mindestens 3 Jahre am Markt aktiv sind, als KfW-ERP Gründerkredit-Universell zur Verfügung.

 

Die Eckdaten in einem vereinfachten Verfahren in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Volksbank eG:

 

Kreditbetrag: bis EUR 3.000.000

Laufzeit bei Betriebsmittel- und Warenlagerfinanzierung:

  • bis zu 2 Jahren mit Tilgung in einer Summe am Laufzeitende
  • bis zu 5 Jahren mit höchstens 1 Tilgungsfreijahr – Rückzahlung in vierteljährlichen Raten  

 

Zinssatz: ab 1 % p.a. in der Preisklasse A (Risikobepreisung)

Abruffrist: bis 12 Monate nach Zusage

Bereitstellungsprovision: 0,15 % p.M. 2 Bankarbeitstage und 6 Monate nach Zusage

Sondertilgungen/Vorzeitige Rückzahlung: nur gegen Vorfälligkeitsentschädigung

Haftungsfreistellung: bei kleinen und mittleren Unternehmen bis 90 % 

 

Nähere Einzelheiten zu den Programmbedingungen erhalten Sie auf der Website der KfW: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

Wenn Sie als Kunde bei der Frankfurter Volksbank Fragen zu den KfW-Krediten oder einen Kreditbedarf von über 3 Millionen Euro haben, sprechen Sie telefonisch gerne Ihre/n Kundenberater/in an. Sollten Sie noch kein Kunde unserer Bank sein, empfehlen wir, sich an Ihre Hausbank zu wenden.

Sind bei den KfW-Sonderprogrammen auch längere Laufzeiten möglich?

Derzeit können zumindest in den Sonderprogrammen keine längeren Laufzeiten angeboten werden. Bitte wenden Sie sich für alternative Finanzierungsmöglichkeiten an Ihre/n Kundenberater/in.

Welche Finanzierungsprodukte bietet die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) an?

Das Land Hessen bietet über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ein breites Spektrum geförderter Finanzierungsprodukte an, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen und mit Betriebsmitteln zu unterstützen. Weitere Informationen zu dem Kapital für Kleinunternehmen (KfK) und Gründungs- und Wachstumsfinanzierung (GuW) finden Sie hier: https://www.wibank.de/wibank/corona

 

Wenn Sie als Kunde bei der Frankfurter Volksbank in der aktuellen Situation Fragen zu den Themen Liquidität und Unternehmenskredite haben, sprechen Sie gerne telefonisch Ihre/n Kundenberater/in an. Sollten Sie noch kein Kunde unserer Bank sein, empfehlen wir, sich an Ihre Hausbank zu wenden.

Wie kann mich der Bonitätsmanager bei Kreditanfragen jetzt unterstützen?

Ihre Kreditwürdigkeit entscheidet darüber, ob und zu welchen Konditionen Sie eine Finanzierung erhalten. Zudem wird für automatisierte Kreditprüfungen auf die Informationen der Creditreform zurückgegriffen. Die dort hinterlegten Informationen sollten möglichst aktuell sein und sind Voraussetzung für die Beantragung von (Förder-)Darlehen und/oder Sonderprogrammen sowie erleichtert die Beantragung eines schnellen Unternehmerkredites über unseren Partner der VR Smart Finanz.

 

Der Bonitätsmanager kann Sie dabei unterstützen, Ihre Bonität zu prüfen, Ihre Unterlagen gegebenenfalls zu aktualisieren und den Bonitätsscore positiv zu beeinflussen.

 

Die Registrierung geschieht unter anderem mithilfe des sicheren Weges einer Videolegitimation. Weitere Informationen zu dem Bonitätsmanager finden Sie hier.

Welche Sonderregelungen wurden zum Kurzarbeitergeld erlassen?

Generell könnten sowohl Produktionsausfälle aufgrund von Corona-bedingten Lieferschwierigkeiten als auch Ausfälle aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen wie Betriebsschließungen ein Grund für die Anordnung von Kurzarbeit sein.

 

Zu beachten ist aber, dass Kurzarbeit (also die Verkürzung der Arbeitszeit mit entsprechender Entgeltkürzung) nicht ohne Weiteres einseitig durch den Arbeitgeber angeordnet werden kann. Hierzu muss zunächst eine rechtliche Grundlage vorhanden sein.

 

Um in der aktuellen Situation mehr Flexibilität zu schaffen, hat die Bundesregierung Sonderregelungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. So können Unternehmen Kurzarbeitergeld beantragen, wenn bereits zehn Prozent (zuvor 1/3) der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind (Stand: 17.03.2020).

 

Weitere Neuerungen und die aktuellsten Informationen finden Sie unter folgender Seite der Bundesagentur für Arbeit: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Welche steuerpolitischen Maßnahmen wurden bisher beschlossen?

Folgende Maßnahmen wurden beschlossen, um die Liquiditätsbelastung der Unternehmen zu reduzieren:

  • Stundung von Steuerzahlung
  • Senkung resp. Anpassung von Steuervorauszahlung
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge wird verzichtet, wenn ein Unternehmen unmittelbar vom Coronavirus betroffen ist

 

Weitere Informationen zum Hilfsprogramm und den steuerlichen Entlastungen finden Sie auf folgender Seite des Bundesfinanzministeriums: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/2020-03-13-Schutzschild-Beschaeftigte-Unternehmen.html

 

Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihr zuständiges Finanzamt oder Ihren Steuerberater.

Welche Präventionsmaßnahmen müssen Sie als Unternehmer zum Schutz Ihrer Mitarbeiter treffen?

Gegenüber Ihren Mitarbeitern haben Unternehmen eine besondere Fürsorgepflicht. Zu den allgemeinen Hinweisen und Aufsicht bezüglich der Einhaltung der Hygieneregeln, zählt auch die Aufklärung über die Symptome und Risiken.

 

Mitarbeiter, die sich krank fühlen sollten zu Hause bleiben. Mit zunehmender Verbreitung des Coronavirus sollte die Option von Homeoffice geprüft werden. Dienstreisen sind nur noch in vom Außenministerium ausdrücklich freigegebenen Ländern möglich.

Dürfen Ihre Mitarbeiter aufgrund der Angst vor einer Ansteckung zu Hause bleiben?

Sofern ein Arbeitnehmer nicht erkrankt ist, ist dieser verpflichtet, seiner vereinbarten Arbeitsleistung nachzukommen. Eine eventuell erhöhte Ansteckungsgefahr auf dem Weg zur Arbeit oder durch den Kontakt mit Arbeitskollegen tangiert diese Pflicht grundsätzlich nicht. Auf Wunsch kann der Arbeitgeber Mitarbeiter unbezahlt freistellen. Die Entscheidungshoheit obliegt dem Arbeitgeber.

 

Jedoch gilt auch hier die Einzelfallbetrachtung. Arbeitgeber können bei konkreter Gefährdungslage den Mitarbeiter freistellen oder Homeoffice veranlassen.

Ihr Mitarbeiter hat sich infiziert oder es besteht der Infektionsverdacht. Wie handeln Sie jetzt richtig?

Zeigt ein Mitarbeiter Symptome einer Corona-Infektion, sollte dieser unverzüglich Kontakt mit dem Hausarzt oder dem medizinischen Dienst aufnehmen. Konkretisiert sich der Verdacht einer Infektion, erfolgt ein Covid-19-Test. Zeitgleich erfolgt eine Befragung des Mitarbeiters, um die unmittelbaren Kontaktpersonen an seinem Arbeitsplatz zu identifizieren. Mit dem Verdacht muss das Unternehmen seiner Fürsorgeverpflichtung gegenüber den übrigen Beschäftigten nachkommen. Da ein berechtigtes Interesse zum Schutz von Gesundheit und Leben der übrigen Arbeitnehmer besteht, ist die Offenlegung der Viruserkrankung rechtmäßig.

Einige meiner Arbeitnehmer stehen unter Quarantäne. Wer zahlt jetzt den Lohn?

Ist der Arbeitnehmer krank, gilt wie bisher die Regelung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Liegt eine vorsorgliche Quarantäne-Maßnahme vor, hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Verdienstausfall. Die Grundlage für den Verdienstausfall ist das Nettogehalt. Auch diese Entgeltleistung ist vom Arbeitgeber zu leisten. Nach § 56 Infektionsschutzgesetz kann der Arbeitgeber jedoch eine Erstattung der gezahlten Leistungen beantragen. Hier gilt eine Beantragungsfrist von drei Monaten.

Kitas und Schulen sind geschlossen: Dürfen Arbeitnehmer zur Kinderbetreuung zu Hause bleiben?

Ja, Eltern dürfen für eine „verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit“ die Kinderbetreuung ohne Lohneinbußen übernehmen und zwar dann, wenn sie kurzfristig keine andere Betreuung organisieren können. Im speziellen Fall des Coronavirus ist zudem von einer Betreuung durch die Großeltern abzusehen. Der Zeitraum ohne Entgelteinbußen beschränkt sich hierbei in der Regel auf 2-3 Werktage. Weitergehende Regelungen sind intern mit dem Arbeitgeber zu treffen.

Welche Entschädigungen gibt es für Selbstständige unter Quarantäne?

Im Fall einer behördlich verordneten Quarantäne, haben Selbstständige 6 Wochen Anspruch auf Krankengeld. Die Höhe richtet sich innerhalb der ersten 6 Wochen nach dem durchschnittlichen Einkommen des vergangenen Jahres und später nach den gesetzlichen Standards.

Wann kann es zu einer Betriebsschließung kommen?

Eine teilweise oder komplette Betriebsschließung kann in unumgänglichen Fällen durch die Behörden angeordnet werden. Mehr Informationen dazu finden Sie unter anderem bei der IHK: https://www.schwaben.ihk.de/produktmarken/beratung-und-dienstleistung/coronavirus3-4711988

Sie haben Fragen?
Wir beraten Sie gerne.