Der Schlüssel zu Ihrer Baufinanzierung:
Tipps & Informationen auf Ihrem Weg zur Wunschimmobilie


 

Sie planen derzeit Ihr ganz persönliches Immobilienprojekt?
Wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg!

Unser neuer Baufinanzierungsbereich bietet Ihnen die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und das Ziel dabei stets im Auge zu behalten.

Entdecken Sie auf der jeweiligen Themenseite: 

  • Baufinanzierung - zahlreiche Informationen zum Thema Baufinanzierung, den Notar- und Grundbuchkosten-Rechner und ein Glossar mit Begrifflichkeiten zum Thema Baufinanzierung.
  • Finanzierungsanfrage - ein Formular zur schnellen Übermittlung Ihrer Daten und Terminvereinbarung mit unseren Experten.
  • Immobilie - Tipps zur Immobiliensuche, das Online-Planungsmodul VR-ImmoProjekt und rechtliche Grundlagen beim Immobilienkauf.
  • VR-ImmoProjekt - kostenfreies Online-Modul zur digitalen Planung und Durchführung Ihrer Bau- und Renovierungsprojekte.
  • Immo-Blog - aktuelle Beiträge rund um das Thema Immobilien und Finanzierung.
  • KFW - Informationen zum energieeffizienten Wohnen, ein interaktives Energiehaus und ein Förderrechner.
  • Bausparen - ein Bausparrechner und informative Erklärvideos zu den Themen Bausparen und Staatliche Bausparförderung.
  • Wohn-Riester - Vorteile von Wohn-Riester, ein kompaktes Informationsblatt und ein Erklärvideo.
  • Infos - alle Unterlagen im pdf-Format zu Ihrer Übersicht.
  • Rechner - alle interaktiven Rechnermodule kompakt für Sie zusammengestellt.

Wir freuen uns, Sie auch persönlich auf Ihrem Weg zur Traumimmobilie begleiten zu dürfen und klären gerne gemeinsam alle weiteren Fragen in einem persönlichen Beratungsgespräch.


 

Begeben Sie sich auf eine Reise in Ihr ganz persönliches Eigenheim
oder legen Sie den Grundstein für Ihre Altersvorsorge und nutzen Ihre Immobilie als wertvolle Kapitalanlage.

 

Sie möchten eine Immobilie bauen oder kaufen? Dann starten Sie Ihr ganz persönliches Projekt mit einem vertrauenswürdigen Finanzpartner an Ihrer Seite. Mit unserer mehrfach ausgezeichneten Beratungsqualität legen wir gemeinsam den Grundstein für eine Zukunft in Ihrer Wunschimmobilie.

Schritt für Schritt zu Ihrer Baufinanzierung



Gut vorbereitet

Die eigene Immobilie ist nicht nur ein Rückzugsort, sondern auch ein zentraler Baustein Ihrer persönlichen Altersvorsorge. Daher sollte der Schritt einer Immobilienfinanzierung genauestens geplant werden. Beim Kauf der passenden Immobilie sind viele verschiedene Aspekte zu beachten, von der Wahl des geeigneten Objektes bis hin zum optimalen Finanzierungsplan.

Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Themen Baufinanzierung und Immobilie.

Ganz egal, ob Sie eine bestehende Immobilie kaufen oder selbst bauen möchten - unsere eigene Immobiliengesellschaft unterstützt Sie gerne bei der Suche nach Ihrer Wunschimmobilie.
 

     

Die richtige Vorgehensweise

Die richtige Vorgehensweise hilft Ihnen dabei, Ihren Immobilienerwerb erfolgreich zu gestalten. Um Sie auf Ihrem Weg zu unterstützen, geben wir Ihnen im Folgenden wichtige Eckdaten der Finanzierung in Form von Checklisten mit an die Hand, zeigen Ihnen, wie Sie Ihr verfügbares Budget richtig ermitteln und klären Sie mittels unseres Glossars über relevante Begrifflichkeiten zum Thema Baufinanzierung auf.

Immer in Ihrer Nähe - profitieren Sie von dem Expertenwissen unserer Beraterinnen und Berater vor Ort und erarbeiten Sie gemeinsam ein auf Sie zugeschnittenes Kreditangebot.

 

Ihre Baufinanzierungsanfrage

Die Finanzierung einer Immobilie erfordert im Voraus die Vorlage vielzähliger Unterlagen. Zur optimalen Vorbereitung auf ein gemeinsames Gespräch können Sie unsere Baufinanzierungsanfrage nutzen und uns vorab wichtige Daten für Ihre ganz persönliche Baufinanzierung zusenden. Im Anschluss vereinbaren Sie einfach Ihren Wunschtermin und kommen Ihrem Traum von der eigenen Immobilie ein Stück näher. Unsere Finanzierungsexperten freuen sich darauf, Sie umfassend und persönlich in Ihrer Wunschgeschäftsstelle zu beraten.


 

Notwendige Unterlagen

Sie sind sich nicht sicher, welche Unterlagen bei einer Baufinanzierung bereits im Voraus benötigt werden?
Mit den folgenden Checklisten geben wir Ihnen Aufschluss darüber, an was Sie bei Ihrem ersten Gesprächstermin denken sollten.



 

Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Um den Traum der eigenen Immobilie Wirklichkeit werden zu lassen, ist eine frühzeitige Finanzplanung äußerst wichtig. Unser Finanzierungsrechner gibt eine erste Einschätzung darüber, welches Budget Ihnen für einen Haus- oder Wohnungskauf zur Verfügung steht.  

Finanzierungsrechner

       

Tipps zur Finanzierung

Ob Sie sich für einen Neubau nach Ihren Vorstellungen entscheiden oder lieber eine bestehende Immobilie ins Auge gefasst haben, ist abhängig von Ihren persönlichen Zielen und Wünschen. Doch egal wie Sie sich entscheiden - eine Baufinanzierung wirft immer zahlreiche Fragen auf.

Welche Faktoren müssen bei der Finanzierung beachtet werden? Wie viel frei verfügbares Einkommen steht am Monatsende tatsächlich zur Verfügung? Welche Nebenkosten können anfallen? Welche Punkte sollten in einem Kaufvertrag stehen? Wie Sie als Immobilienkäufer oder Bauherr am besten vorgehen, haben wir für Sie kurz und kompakt zusammengestellt.

Finanzierung vorausschauend planen

Eine Finanzierung sollte genauestens durchdacht werden. Welche Punkte Sie dabei beachten sollten, haben wir für Sie in einer Checkliste zusammengestellt.


 

Bevor Sie Ihr Vorhaben im Detail planen, sollten Sie sich einen Überblick über Ihre persönlichen Finanzen verschaffen und eine Haushaltsrechnung aufstellen.

Wie Sie am besten vorgehen und welche Einnahmen und Ausgaben hierbei beachtet werden müssen, haben wir in folgender Checkliste für Sie zusammengestellt.


 

Welche Nebenkosten können beim Kauf anfallen?

Häufig wird die Höhe der Nebenkosten, welche beim Kauf oder Bau einer Immobilie anfallen, deutlich unterschätzt. Daher sollten diese zu Beginn Ihres Vorhabens genauestens kalkuliert werden. Die Höhe der Kosten für Grunderwerbsteuer, Notarkosten und gegebenenfalls Maklergebühren variieren bundesweit. Die Summe dieser Nebenkosten kann durchaus zwischen 9 und 16 Prozent ausmachen, je nachdem, in welchem Bundesland der Kauf oder Bau stattfinden soll.

Unser Tipp: Erschließungskosten können zur Kostenfalle werden.

Bei dem Kauf einer älteren Immobilie sollten Sie prüfen, ob die Stadt die Erschließungskosten für das Objekt bereits abgerechnet hat. In einigen Fällen kann es passieren, dass die Maßnahmen augenscheinlich seit langer Zeit abgeschlossen sind, eine damals geplante Maßnahme allerdings noch aussteht. Erste Anhaltspunkte hierzu kann das Makler-Exposé liefern. Dort sollte der Erschließungszustand des Objektes aufgeführt sein. Aufschluss können zudem der Verkäufer oder Makler, die Gemeinde oder alteingesessene Anlieger geben.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über anfallende Nebenkosten und nutzen Sie jetzt unseren Notar- und Grundbuchkostenrechner.

Notar- und Grundbuchkosten-Rechner


 

Welche Nebenkosten können nach dem Kauf anfallen?

Die regelmäßigen Abgaben und Verbrauchskosten nach dem Immobilienerwerb sollten ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten. Als Hausbesitzer zahlen Sie diese anfallenden Kosten direkt an die Gemeinde und die Unternehmen. Besitzen Sie hingegen eine Eigentumswohnung müssen Sie das sogenannte Hausgeld entrichten. Welche Nebenkosten nach dem Kauf einer Immobilie anfallen, können Sie der folgenden Checkliste entnehmen.


Sie haben sich einen Überblick über anfallende Kosten verschafft und möchten weitere Fragen im persönlichen Gespräch erörtern? Immer in Ihrer Nähe - gerne beraten Sie unsere Baufinanzierungsexperten vor Ort in Ihrer Wunschfiliale.

 

Wie erfolgt ein Immobilienerwerb und welche Bestandteile sollte ein Kaufvertrag enthalten?

Sie haben eine geeignete Immobilie gefunden und möchten sich nun über weitere Schritte informieren? Sie fragen sich, welche Rolle die Grundbucheintragung bei dem Erwerb eines Objektes spielt und welche Prüfmaßnahmen der Notar im Rahmen eines Immobilienkaufvertrages vornehmen muss? Bevor Sie ein Objekt erwerben, ist es sinnvoll, sich genauestens mit den Inhalten eines Immobilienkaufvertrages auseinanderzusetzen.
Was Sie bei einem Immobilienerwerb alles beachten müssen und welche Punkte in einem Kaufvertrag zu finden sein sollten, können Sie folgender Checkliste entnehmen.

    

Anschlussfinanzierung

Die Zinsbindungsfrist der meisten Immobiliendarlehen läuft nach 5, 10 oder 15 Jahren aus. Oftmals besteht zu diesem Zeitpunkt noch eine offene Restschuld, weshalb Sie frühzeitig über eine Anschlussfinanzierung nachdenken sollten. Gerne beraten Sie unsere Baufinanzierungsexperten persönlich zu diesem Thema, mit dem Ziel, den neuen Kredit optimal an Ihre aktuelle, persönliche und finanzielle Situation anzupassen. Welche Darlehensrate Sie bei welcher Nutzungsart wählen, wie Sie die Zinsbindungsfrist optimieren oder Sondertilgungsmöglichkeiten optimal miteinplanen, möchten wir Ihnen in unseren Tipps zur Anschlussfinanzierung erläutern.


 

Modernisierung


Die Modernisierung einer bestehenden Immobilie steigert nicht nur die Wohnqualität, sondern auch den Wert des Objektes. Warum eine Modernisierung erfolgt, kann verschiedene Gründe haben. Bei einem Altbau kann der Ausbau einer verbesserten Wärmedämmung die Energiekosten erheblich senken. Wiederum kann der Auszug von Kindern aus dem Elternhaus dazu führen, über altersgerechtes Wohnen nachzudenken. Ebenso muss selbst der modernste Neubau im Laufe der Zeit modernisiert werden.

Einige Maßnahmen, wie zum Beispiel der Brandschutz, sind sogar gesetzlich vorgeschrieben. Ihnen stehen vielfältige Fördermöglichkeiten zur Verfügung, welche die Modernisierung Ihrer Immobilie optimal abrunden.

Ob ein KfW-Modernisierungskredit, ein Konsumentenkredit oder eine klassische Baufinanzierung das richtige für Sie ist, finden unsere Beraterinnen und Berater gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen heraus.

 

Energiesparende Modernisierungsmaßnahmen

Da ein Großteil der Häuser in Deutschland vor der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1977 erbaut wurde, liegen die Objekte häufig weit unter den modernen Energiestandards und sind sanierungsbedürftig. Insbesondere bei Altbauten ist eine der wichtigsten Modernisierungsmaßnahmen die Verbesserung der Wärmedämmung. Ein immenser Wärmeanteil geht durch die Fenster und Außenwände verloren. Daher können Maßnahmen, wie die Erneuerung von Fenster und Türen oder aber die Dämmung der Außenwände oder des Dachgeschosses den Wärmeverlust deutlich reduzieren.

Als Eigenheimbesitzer können Sie von zahlreichen Förderprogrammen der staatlichen KfW profitieren und für die Sanierung älterer Immobilien Darlehen von bis zu 100.000 Euro aufnehmen. Alle Förderprogramme im Überblick erhalten Sie auf der Webseite der KfW.

 

Altersgerechtes Wohnen

Der demografische Wandel zeigt, dass die Lebenserwartung in Deutschland weiterhin steigt. Um auch im Alter noch komfortabel wohnen zu können, ist ein alters- bzw. behindertengerechter Umbau äußerst wichtig.

Auch hierbei können Sie als Eigenheimbesitzer durch die KfW mit bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Gefördert werden neben Treppenliften auch schwellenlose Durchgänge und Türverbreiterungen. Auf der Webseite der KfW finden Sie diesbezüglich alle relevanten Förderprogramme.

 

Welche Bestandteile der Immobilie sollten wann modernisiert werden?

Die folgende Übersicht soll Ihnen einen Überblick darüber geben, inwieweit die übliche Nutzungsdauer bis zum Zeitpunkt notwendiger Instandhaltungsmaßnahmen bei verschiedenen Gebäudeteilen variieren kann.


 

VR-ImmoProjekt

Sie planen gerade die Modernisierung Ihrer Immobilie? Dann haben wir die richtige App für Ihr Bauprojekt.

Das VR-ImmoProjekt begleitet Sie Schritt für Schritt durch Ihre Modernisierungsmaßnahme. Dank der intuitiven Benutzerführung haben Sie die Planung Ihres Projekts in wenigen Minuten erstellt. Alle Dokumente, Fotos und E-Mails werden hier gespeichert und der Kontakt zu Ihrem Bankberater ist direkt über die App möglich.

Weiter Informationen zum VR-ImmoProjekt finden Sie unter folgendem Link.


 

Energiesparhaus

Sie haben keine Vorstellung von den zukünftig anfallenden Kosten möglicher Modernisierungsmaßnahmen? Nutzen Sie unser Energiesparhaus und sehen Sie bereits heute, mit welchen Kosten Sie bei den verschiedenen Maßnahmen rechnen müssen.
                           
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Bei den angegebenen Werten handelt es sich um durchschnittliche Referenzwerte, die unverbindlich sind.
Die tatsächlichen Kosten sind grundsätzlich abhängig von den individuellen Gegebenheiten und können im Einzelfall abweichen.

 

Welcher Kredit passt zu welcher Maßnahme?

Ob wichtige und notwendige Reparaturen oder Modernisierungsmaßnahmen für mehr Wohnkomfort - möchte man seine Immobilie in Schuss halten, gibt es immer etwas zu tun. Mit der folgenden Checkliste zeigen wir Ihnen, welcher Kredit bei welcher Maßnahme am sinnvollsten ist.

 

 

Termin vereinbaren

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann vereinbaren Sie jetzt einen persönlichen Beratungstermin und profitieren Sie von dem Expertenwissen unser Baufinanzierungsspezialisten vor Ort.  


 

Glossar Baufinanzierung

Hätten Sie gewusst, was sich hinter dem Begriff Bauzeitzinsen verbirgt? Im Folgenden wollen wir Licht ins Dunkle bringen und Ihnen alle relevanten Informationen zum Thema Baufinanzierung mit an die Hand geben.

    

A - Annuitätendarlehen, Anschlussfinanzierung, Auflassung, Auflassungsvormerkung

Annuitätendarlehen:

Langfristiges Darlehen, welches in konstanten Kreditraten (Annuitäten) zurückgeführt wird. Die Annuität setzt sich aus einem Zins- und Tilgungsanteil zusammen. Zinsen werden hierbei nur auf den geschuldeten Kreditbetrag berechnet, mit der Tilgung wird die Kreditschuld monatlich zurückgeführt. Im Zeitverlauf nimmt der Zinsanteil stetig ab, wohingegen der Tilgungsanteil durch den ersparten Zinsanteil steigt. Klassische Immobilienfinanzierungen werden in der Regel über Annuitäten zurückgeführt.

Anschlussfinanzierung:

In der Regel weist ein Immobiliendarlehen nach Ablauf der Zinsfestschreibung eine Restschuld auf. Wird das Darlehen bei dem gleichen Kreditinstitut (i.d.R. zu neu vereinbarten Konditionen) fortgesetzt, spricht man auch von einer Prolongation. Wechselt der Kreditnehmer die Bank, wird dies als Umschuldung bezeichnet.

Auflassung:

Die Einigung zwischen Verkäufer und Käufer auf den Eigentumswechsel zur Übertragung des Grundstücks- oder Immobilieneigentums. Die Auflassung und die Eintragung des Eigentumswechsels ins Grundbuch bewirkt den Eigentumsübergang.

Auflassungsvormerkung:

Der schuldrechtliche Anspruch auf Übertragung des Eigentums an einem Grundstück wird gesichert. Einzutragen ist die Auflassungsvormerkung in Abteilung II des Grundbuchs. Die Eintragung schützt den Käufer davor, dass der Verkäufer das Objekt an eine andere Person verkauft oder mit Wirkung gegen den Käufer mit weiteren Lasten/Beschränkungen oder Grundpfandrechten belastet.

B - Bauzeitzinsen, Beleihungssatz, Beleihungswert, Bereitstellungszins, Bürgschaft

Bauzeitzinsen:

Zinsen, welche innerhalb der Bauzeit für den bereits ausgezahlten Teil des Darlehens anfallen. Bauzeitzinsen werden i.d.R. bei Neubauprojekten veranschlagt, bei denen das Darlehen stufenweise, je nach Baufortschritt, ausgezahlt wird.

Beleihungsauslauf:

In den meisten Fällen dient die Immobilie als Sicherheit für den Immobilienkredit. Kreditinstitute sichern sich auf diese Weise gegen eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers ab. Der Beleihungsauslauf setzt die Grundschuld der finanzierenden Bank (inkl. eventueller Vorlasten im Grundbuch) ins Verhältnis zum Beleihungswert. Je niedriger der Beleihungsauslauf desto besser ist die Sicherheitenposition für die Bank.

Beleihungswert:

Vom entsprechenden Kreditinstitut festgesetzte Größe unterhalb des Verkehrswertes einer Immobilie. In der Regel handelt es sich um den Wert, welcher unter normalen Umständen bei einem späteren Verkauf jederzeit erzielt werden kann.

Bereitstellungszins:

Entgelt für die vom Kreditinstitut bereitgestellten und vom Darlehensnehmer noch nicht in Anspruch genommenen Darlehen oder Darlehensteile. In der Regel beträgt dieser ca. 3% p.a.

Bürgschaft:

Dient der Bank als Sicherheit für die Rückzahlung eines Darlehens, wenn der Hauptschuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitig nachkommt. In einem solchen Fall verpflichtet sich der Bürge der Bank gegenüber, das Darlehen zurückzuzahlen, einschließlich anfallender Zinsen und Kosten.

E - Effektivzins, Eigenkapital, Endfälliges Darlehen, Erbbaurecht

Effektivzins:

Preis eines Darlehens, in dem nahezu alle Preisbestandteile (z.B. Zinssatz, Grundbuchamtskosten für die Grundschuldeintragung) berücksichtigt sind. Nicht berücksichtigt werden hingegen z.B. Bereitstellungszinsen. Der Effektivzins soll den Vergleich von Angeboten unterschiedlicher Kreditinstitute ermöglichen.

Eigenkapital:

Eigene liquide Vermögenswerte, welche in die Finanzierung eingebracht werden. Hierzu zählen beispielsweise Bargeld, Bank- und Sparguthaben, Wertpapiere oder persönliche Arbeitsleistung (Eigenleistung). Weitere Immobilien, Bausparguthaben oder Lebens- und Rentenversicherungen können in Form von Zusatzsicherheiten als Eigenkapitalersatz dienen.

Endfälliges Darlehen:

Die Kreditrückzahlung erfolgt am Ende der Laufzeit in einer Summe. Während der Laufzeit werden i.d.R. die auf dem Darlehen nicht geleisteten Tilgungen in eine Tilgungsersatzanlage, wie beispielsweise Renten-/Lebensversicherung oder Bausparvertrag investiert. Die Zinszahlungen sind während der gesamten Laufzeit gleichbleibend.

Erbbaurecht:

Das Erbbaurecht ist i.d.R. zeitlich begrenzt (meist 99 Jahre) und schafft für den Erbbauberechtigten die Möglichkeit, ein Haus zu bauen und zu nutzen, ohne selbst ein Grundstück zu erwerben. Zum Ausgleich zahlt er dem Erbbaurechtsausgeber einen im Voraus festgelegten Zins (Erbbauzins). Das Erbbaurecht wird in das Grundbuch eingetragen. Darin wird ein gesondertes Blatt, das Erbbaugrundbuch, angelegt.

G - Grundbuch, Grunddienstbarkeiten, Grunderwerbsteuer, Grundpfandrecht, Grundschuld

Grundbuch:

Beim Amtsgericht geführtes Register zur Darlegung der Rechtsverhältnisse eines Grundstücks. Das Grundbuch ist in fünf Teile gegliedert. Hierzu zählen die Aufschrift, das Bestandsverzeichnis und drei Abteilungen. Neben der Größe und der Nutzungsart sind auch die Eigentumsverhältnisse eingetragen. Zudem sind alle Rechte an anderen Grundstücken wie auch Lasten und Beschränkungen des Grundstücks aufgeführt. In Verbindung mit der Immobilienfinanzierung werden in Abteilung III die Grundpfandrechte eingetragen. Das Grundbuch ist für Jedermann mit berechtigtem Interesse, wie z.B. einem Käufer, einsehbar. Auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann der gutgläubige Erwerber vertrauen, da das Grundbuch öffentlichen Glauben genießt.

Grunddienstbarkeit:

Hierbei handelt es sich um Rechte anderer Grundstücke an dem jeweiligen Grundstück. Die Eintragung erfolgt in Abteilung II des Grundbuchs. Beispiele können sein: Wegerechte, Leitungsrechte, Geh- und Fahrtrechte.

Grunderwerbsteuer:

Steuerliche Belastung beim Kauf von bebauten oder unbebauten Grundstücken, welche bundesweit zwischen 3,5% und 6,5% vom Kaufpreis beträgt. Im Jahr 2017 liegt die Grunderwerbsteuer in Hessen bei 6%. Die genaue Höhe lässt sich über das örtliche Finanzamt eruieren.

Grundpfandrecht:

Grundbuchliche Absicherung der Forderungen eines Gläubigers auf einer Immobilie in Form einer Hypothek oder einer Grundschuld.

Grundschuld:

Mit einer Grundschuld sichert ein Kreditinstitut seine Forderungen. Es handelt sich hierbei um ein Pfandrecht an einer Immobilie. Eine Grundschuld ist abstrakt, d.h. diese kann auch ohne Bestehen einer bestimmten Forderung im Grundbuch eingetragen sein.

H - Hypothek

Hypothek:

Eine Hypothek dient ebenfalls der Absicherung von Forderungen. Im Gegensatz zur Grundschuld ist die Hypothek vom Bestand der Forderung abhängig. Seit längerem werden zur Besicherung fast ausschließlich Grundschulden verwendet.

I - Instandhaltungsrücklage

Instandhaltungsrücklage:

Ansammlung von Kapital über regelmäßig zu zahlende Pauschalbeträge zur Beseitigung auftretender Schäden und Mängel am Gemeinschaftseigentum bei Eigentumswohnungen. Die Betragshöhe richtet sich nach der Wohnfläche der einzelnen Wohnungen.

K - Kapitaldienstfähigkeit

Kapitaldienstfähigkeit:

Kann ein Kreditnehmer die Belastungen eines Darlehens aus seinen laufenden Einkünften bedienen, ist dieser kapitaldienstfähig. Die Kapitaldienstfähigkeit wird vor jeder Kreditvergabe überprüft.

L - Löschungsbewilligung

Löschungsbewilligung:

Hiermit erklärt der Gläubiger, seine Zustimmung zur Löschung des Grundpfandrechts (Hypothek oder Grundschuld) nach Rückzahlung des Kredites. Es handelt sich hierbei um eine Erklärung, deren Unterschriften öffentlich beglaubigt werden müssen.

M - Maklerprovision

Maklerprovision:

Gebühr, welche für die Vermittlung von Immobilienobjekten an einen Makler entrichtet werden muss. Die Vereinbarung der Provisionshöhe ist nicht festgelegt und liegt meist zwischen 3% und 6% zzgl. MwSt. des Kaufpreises. Beträgt die Maklerprovision 6%, beinhaltet diese bereits die Mehrwertsteuer.

N - Nebenleistungen, Nießbrauch

Nebenleistungen:

Alle Zahlungsverpflichtungen des Darlehensnehmers, welche über die Zins- und Tilgungsleistungen hinausgehen. Beispiel: Bereitstellungszinsen.

Nießbrauch:

Bei einem Nießbrauch handelt es sich um die Belastung einer Immobilie (Eintragung im Grundbuch in Abteilung II) zugunsten einer Person, welche dann alle Nutzungen aus der Immobilie ziehen kann (z.B. Mieten, Pachten).

P - Prolongation

Prolongation:

Bei einer Prolongation handelt es sich um die Verlängerung eines Darlehens. Während bei einer Umschuldung ein Wechsel des Kreditgebers stattfindet, erfolgt kein Wechsel des Darlehensgebers. I.d.R. werden lediglich die Zinsen neu vereinbart.

R - Rangrücktritt, Rangstelle, Restschuld

Rangrücktritt:

Ein bisher eingetragener Gläubiger kann mittels öffentlich beglaubigter Erklärung im Grundbuch seine Rangstelle zugunsten eines nachrangigen Gläubigers verändern.

Rangstelle:

Die Auflistung aller Gläubiger eines Darlehensnehmers erfolgt im Grundbuch in einer bestimmten Reihenfolge. Relevanz erhält die Rangstelle innerhalb einer Zwangsvollstreckung. Hier gilt: Da die Forderungen der Reihe nach bedient werden, haben besser platzierte Ränge höhere Chancen, dass die offenen Forderungen bedient werden könnten.

Restschuld:

Der Teil eines Darlehens, der noch nicht zurückgezahlt wurde. Wie hoch die jeweilige Restschuld ist, lässt sich mittels Tilgungsplan feststellen.

S - Sollzinsbindung, Sollzins, Sondertilgung

Sollzinsbindung:

Im Darlehensvertrag festgehaltener Zeitraum, in dem der Sollzins fest zwischen Kunde und Kreditinstitut vereinbart ist. Nach Ablauf dieser Zeitspanne kann entweder ein neuer Zins vereinbart werden oder ein Wechsel des Kreditinstitutes stattfinden.

Sollzins:

Hierbei handelt es sich um einen periodischen Prozentsatz, der pro Jahr auf das in Anspruch genommene Darlehen angewendet wird.

Sondertilgung:

Außerplanmäßige Reduzierung der Kreditschulden durch Sonderzahlungen. Somit kann die Gesamtlaufzeit des Kredites verkürzt oder die regelmäßigen Darlehensraten reduziert werden. Während einer laufenden Sollzinsbindung ist dies nur möglich, wenn es vertraglich vereinbart ist.

T - Teilungserklärung, Tilgung, Tilgungsdarlehen

Teilungserklärung:

Hierbei handelt es sich um die Erklärung eines Grundstückseigentümers, dass eine Immobilie in mehrere separate Wohnungen aufgeteilt wird. Sie gibt Auskunft darüber, welche Gebäudeteile einem Sonder-, Teil- oder Gemeinschaftseigentum unterliegen. Mit der Anlage von eigenen Wohnungsgrundbüchern wird diese Teilung wirksam.

Tilgung:

Der Darlehensnehmer ist verpflichtet, den in Anspruch genommenen Kredit in regelmäßigen Raten zurückzuzahlen. Diese Rückzahlung wird Tilgung genannt. Anhand der Tilgungshöhe und des Zinses lässt sich die Höhe der Darlehensrate und die Gesamtlaufzeit bestimmen.

Tilgungsdarlehen:

Auch als Abzahlungsdarlehen oder Darlehen mit linearer (gleichmäßiger) Tilgung bezeichnet. Hierbei wird mit dem Darlehensnehmer über eine feste Laufzeit eine gleichbleibende Tilgungsleistung vereinbart. Dadurch hat der Kreditnehmer jedoch jeden Monat eine andere Kreditrate, da die Berechnung der Zinsen immer auf den neuen Kreditbetrag erfolgt. Diese Darlehensart ist für Baufinanzierungen unüblich.

U - Unbedenklichkeitsbescheinigung

Unbedenklichkeitsbescheinigung:

Hat der Käufer einer Immobilie die Grunderwerbsteuer bezahlt, stellt das Finanzamt eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Diese wird für die Eintragung eines Eigentümerwechsels ins Grundbuch verlangt.

V - Variables Darlehen, Vorfälligkeitsentschädigung, Vorkaufsrecht

Variables Darlehen:

Bei dieser Darlehensform wird der Zinssatz analog der jeweiligen Veränderung des Zinsniveaus angepasst.

Vorfälligkeitsentschädigung:

Zahlt ein Darlehensnehmer (z.B. wegen des Verkaufs einer Immobilie) sein Darlehen während einer Sollzinsbindung vorzeitig zurück, steht dem Kreditinstitut eine Vorfälligkeitsentschädigung als Schadenersatz zu.

Vorkaufsrecht:

Die Eintragung eines Vorkaufsrechtes erfolgt in Abteilung II des Grundbuchs. Der Vorkaufsberechtigte hat dadurch das Recht, in einem geschlossenen Kaufvertrag (zu den im Kaufvertrag vereinbarten Bedingungen) an die Stelle des Käufers zu treten. Gemeinden haben ein allgemeines Vorkaufsrecht, welches nicht im Grundbuch eingetragen ist.

W - Wegerecht

Wegerecht:

Ist ein Grundstück nur über ein anderes Grundstück erreichbar, wird i.d.R. ein sogenanntes Wegerecht vereinbart. Dies wird als Grunddienstbarkeit im Grundbuch eingetragen. Ob hierdurch eine eventuelle Wertminderung des Objektes vorliegt, sollte individuell geprüft werden.

Z - Zuteilung des Bausparvertrages

Zuteilung des Bausparvertrages:

Aufgrund der bisherigen Sparleistungen des Bausparers sind die Voraussetzungen für die Gewährung eines Bauspardarlehens gegeben. Sobald zu einem bestimmten Stichtag das Mindestsparguthaben, die Mindestsparzeit und die Bewertungszahl erreicht ist, kann der Bausparvertrag zugeteilt und das Bauspardarlehen ausgezahlt werden. Die Beantragung muss hier aktiv durch den Bausparer selbst erfolgen.

Zwangsvollstreckung:

Gesetzlich geregeltes Verfahren, bei dem ein Gläubiger seinen Anspruch gegenüber einem Schuldner durchsetzt.

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